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Schloss Mikulov (Nikolsburg)
Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart zum Thema Wein lässt sich im Schloss Mikulov erfahren. Besondere Größe zeigt dabei das historische Weinfass im Schlosskeller. An dem Fass, das 101.000 Liter fasst, hatten im Jahr 1643 ein Fassbindermeister und drei Gesellen 38 Wochen lang gearbeitet. Neben den sehenswerten Exponaten findet sich auch ein Weinverkauf im Schloss.
Weinbauausstellung Schloss Mikulov
Zámek 1, CZ-69215 Mikulov
Tel +420 (519) 510 255
www.rmm.cz, www.mikulov.cz
täglich außer Mo 9-17 Uhr (Eintritt bis 16 Uhr)
Hoteltipp:
Hotel Kravi Hora
Bořetice č. 510, CZ-69108 Bořetice – Kraví hora
Tel +420 (519) 430 090-093
www.kravihora.cz
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Der Architekt:
Josef Pleskot
Seit 1991 „AP Atelier“ in Prag, Träger zahlreicher Auszeichnungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit gilt der Rekonstruktion und zeitgenössischen Erweiterung von historischen Bauten. So wurde die Hirschgraben-Passage der Prager Burg für den Mies van der Rohe Preis nominiert. Botschaftsbauten der Tschechischen Republik in Bern und München machten ihn ebenso international bekannt.
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Der tschechische Architekt Josef Pleskot hat den Standort wohl überlegt. Die Gedanken des frühen römischen Architekten Vitruv zum Landhausbau sind ebenso eingeflossen wie die östliche Harmonielehre von Yin und Yang. Eingebettet in üppige Weingärten, erlaubt das Weingut den Blick auf die spiegelnde Oberfläche des Sees und die gegenüberliegenden Pollauer Berge. Die Gebäudeform ist bestimmt von jener Ordnung, die Pleskot als wichtigste Grundlage des Weinbaus sieht. Die regelmäßigen Reihen von Fässern und Flaschen finden sich in der klaren Geometrie des Gebäudes wieder. Unter der Erde wird produziert, die Verkostungsräume hingegen liegen im Obergeschoss, wo auch Gästeappartements untergebracht sind – für jene Weinliebhaberinnen, die nach dem abendlichen Blick ins Glas am Morgen auch einen Blick in die idyllische Landschaft werfen möchten.
PlanerIn: Josef Pleskot
Erreichbarkeit: sklep č. 61, Strachotínská ulice, CZ-69126 Pouzdřany
Tel +420 (548) 140 445
www.sonberk.cz
Zugänglichkeit: ab Sept. 2007 täglich 10-24 Uhr
Abbildung: AP Atelier
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Venus von Věstonice
Unweit von Pavlov, in Dolní Věstonice, wurde der wohl bekannteste archäologische Fund Tschechiens gemacht: die Venus von Věstonice. 1925 entdeckte Karel Absolon die 26.000 Jahre alte Statue in der dort ausgegrabenen Siedlung der Mammutjäger.
Wein in der Galerie
Kunst und Wein haben im Herzen von Brno (Brünn) in der Weingalerie zu einer einladenden Verbindung gefunden. in den alten künstlerisch gestalteten Kellergewölben haben Tomas Vican und Martina Vicanova eine Vinothek eingerichtet, wo auch regelmäßig Fotografie- und Kunstausstellungen stattfinden.
Vinná galerie
Lužánecká 16, CZ-602 00 Brno
Tel +420 (545) 210 133
www.vinnagalerie.cz
Mo-Fr 10-21 Uhr
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Die zahlreichen Baudenkmäler in den traditionellen Winzerorten rund um Mikulov kann man entlang des neuen Winzerlehrpfads entdecken. Eine der interessantesten Stationen ist die kleine Weinstadt Pavlov (Pollau), wo sich zahlreiche Winzerhäuser aus Renaissance und Barock erhalten haben. Ein zusammenhängendes Ensemble von Kellerhäusern aus dem 17. Jahrhundert etwa steht in der Česká ulice. Diese charakteristischen Giebelhäuser dienten zugleich als Arbeits- und Wohnhäuser der WeinhauerInnen. Durch den Eingang im Erdgeschoss betrat man Presshaus und Keller, im Obergeschoss lebte der Weinbauer mit seiner Familie. Der einstige Reichtum der Weinbaugemeinde spiegelt sich in der Üppigkeit des barocken Dekors. Florale Skulpturen wie Zapfen und Blätter auf den geschwungenen Giebeln und die obligatorische Heiligenstatue in einer Fassadennische zeugen ebenso wie die kunstvollen Holzschnitzereien an Weinfässern und Balkenpressen von der Bedeutung, die der Weinbau hier einst hatte.
Erreichbarkeit: Česká ulice, CZ-690 02 Pavlov
www.obec-pavlov.cz
Abbildung: Walter Luttenberger
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Schloss Strážnice
Sehenswert ist auch das Schloss Strážnice, das im 16. Jahrhundert von den Herren von Zierotin begründet wurde. Heute wird hier ein Weingut betrieben, dessen Weine in großen Holzfässern lagern. Die Schlossweinkeller laden zu Besichtigungen, Verkostungen und Veranstaltungen ein. www.straznicko.cz
Bat’a-Kanal
Für Spaziergänge und Radausflüge empfehlen sich die Wege entlang des malerischen Bat’a-Kanals, der früher als Transportweg für die Kohleflößer genutzt wurde und heute für die private Schifffahrt offen steht. Malerische Ufer und interessante technische Wehranlagen finden sich entlang des mährischen Wasserwegs, der weiter südlich in die March mündet. Schiffstouren auf Anfrage.
Bat‘a-Kanal
CA Aquatour, Zámecká 2, CZ-698 01 Veselí nad Moravou
Tel +420 (518) 322 400
www.batakanal.cz
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In den liebevoll möblierten Winzerbauten und Weinkellern findet sich traditionelles Inventar ebenso wie historisches Arbeitsgerät, das im Rahmen von volkskundlichen Veranstaltungen immer wieder genutzt wird. Der mit landwirtschaftlicher wie historischer Umsicht angelegte Weinberg gibt Einblick in die Kulturtechnik des Weinbaus von den Anfängen bis zur Gegenwart und ist als solcher einzigartig auf tschechischem Gebiet. Eines der ältesten Gebäude ist eine barocke Brauerei. Im Dorfrestaurant können landestypische Spezialitäten verkostet werden. Empfehlenswert sind auch die zahlreichen Beispiele des volkstümlichen Kunsthandwerks, das sich in der Gegend erhalten hat. Keramik, Flechtwerk und Textilien findet man bei der Eingangsinformation, ebenso weitere Adressen von Kunsthandwerkerinnen und Veranstaltungstipps.
Erreichbarkeit: Zámek 672, CZ-696 62 Strážnice
Tel +420 (518) 306 611
www.nulk.cz
Zugänglichkeit: Di-So 9-17 Uhr, Mo geschlossen
Abbildung: Südmährische Touristenzentrale
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wein.sinn der WinzerInnen Krems
In der Sandgrube 13 in den Weingärten am östlichen Stadtrand haben die WinzerInnen Krems eine sinnliche Erlebnisstätte zum Thema Wein eingerichtet. Im Weingarten, im Schatten einer original „Hiata-Hütte“, in der früher der Weingartenhüter übernachtete, kann man mit Blick aufs Stift Göttweig dem Grünen Veltliner zusprechen, im Wein.Kunst-Raum die Installationen der Brasilianerin Georgia Creimer „Hands on Tables“ auf sich wirken lassen. Ein sakral inszenierter Keller und Gelegenheit zum Kosten und Kaufen runden den Besuch auf den Spuren des edlen Rebensafts ab.
wein.sinn
Sandgrube 13, A-3500 Krems
Tel +43 (2732) 855 11-33
www.sandgrube13.at
Weinerlebnis und ab-Hof-Verkauf: Mo-Sa 10-17 Uhr, Mai-Okt. zusätzlich Sonn- und Feiertags 10-16 Uhr. Führung 10 und 14 Uhr oder gegen Voranmeldung.
Lokaltipps:
Restaurant Mörwald im Kloster UND
Tel +43 (2732) 70 493
www.moerwald.at
Di-Sa 12-14 Uhr und 18-22 Uhr
Wein.Handlung Noitz im Kloster UND
Tel +43 (2732) 70 704
www.klosterund.at
Di-Fr 11-19 Uhr, Sa 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
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Auch das WEINSTADTmuseum vereint historische Bausubstanz und zeitgenössische Gestaltung. Das ehemalige Dominikanerkloster wurde im Jahr 1996 nach den Plänen des Architekten Franz Gschwantner neu adaptiert. Als einer der bedeutendsten Klosterbauten Mitteleuropas aus dem 13. Jahrhundert mit gotischem Kreuzgang und weiträumigen Kellergewölben verfügt der Gebäudekomplex über beeindruckende Ausstellungsräume, die für Weinbaumuseum und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Die zeitgenössische Ausstellungsarchitektur mit ungewöhnlicher Lichtführung und minimalistischen Stahlbetonwänden erlaubt die effektvolle Inszenierung der Exponate, die einen Einblick in die Kulturgeschichte des Weines geben. Der malerische Dominikanerplatz ist Schauplatz des jährlichen WACHAUfilmFESTIVALs und zahlreicher Veranstaltungen rund ums Thema Wein.
PlanerIn: Franz Gschwantner
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Erreichbarkeit: Körnermarkt 14, A-3500 Krems
Tel +43 (2732) 801 567
www.weinstadtmuseum.at
Zugänglichkeit: 1.März - 25.Nov. 2007 Mi-Sa 10-18 Uhr, So 13-18 Uhr, Mo und Di (außer Feiertag) geschlossen
Abbildung: Margherita Spiluttini
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Der Architekt:
Steven Holl
Seit 1976 eigenes Architekturbüro in New York, Lehrtätigkeit in den USA und Europa, Träger zahlreicher Auszeichnungen. Der Erfolg von Steven Holls Architektur liegt in der skulpturalen Formgebung und dem Interesse an der Poetik von Raum, Farbe und Material. Seine Bauten bestechen durch zeichenhafte Fassaden als Hülle für beeindruckende Raumlösungen.
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Der matt-schimmernde Aluminium-Kubus des Besucherzentrums steht zeichenhaft inmitten der Langenloiser Weinberge. Mit den Motiven des Weinbaus hat Steven Holl die Charakteristika des Ortes – gleich einem Bildhauer – in Architektur übersetzt. Die Labyrinthe der historischen Kellergänge finden sich als geometrische Lichtschlitze der Fassade wieder, Flaschenglas undWeinkork setzt er im innenraum ein. Vom Eingangspavillon mit Café und Vinothek gelangen die Besucherinnen in die unterirdische Weinerlebniswelt. in den 900 Jahre alten, mehrere 100 Meter langen Kellergängen haben die Schweizer Designerinnen Steiner Sarnen eine mystische Welt der Sinne inszeniert, die von der sagenumwobenen Weinberggeiß bis zur hochmodernen Weinproduktion führt. Komplettiert wird der Langenloiser Weinberg durch den Weinkunstgarten der Landschaftsplanerinnen ko a la und das Hotel Loisium. Das Designhotel, vom Rohbau bis zur Türklinke ebenfalls von Steven Holl entworfen, bietet mit Gourmetrestaurant und Spa-Bereich den entspannenden Rahmen für ausgiebige Weinerlebnisse.
PlanerIn: Steven Holl, Franz Sam, Irene Ott-Reinisch
Fachspezifische Informationen zum Gebäude finden Sie in der nextroom architektur datenbank
Erreichbarkeit: LOISIUM Weinerlebniswelt
Loisiumallee 1, A-3550 Langenlois
Tel+43 (2734) 322 40 - 0
www.loisium.at
Hotel LOISIUM
Tel +43 (2734) 771 00-0
www.loisiumhotel.at
Zugänglichkeit: Täglich geöffnet 10-19 Uhr. Im Keller herrscht eine Temperatur von ca. 12°C, entsprechende Kleidung wird empfohlen.
Abbildung: LOISIUM / Robert Herbst
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Retzer Erlebniskeller
Österreichs größten historischen Weinkeller können Sie in Retz besichtigen. Das weitverzweigte Labyrinth des „Retzer Erlebniskellers“ zieht sich teilweise dreistöckig über eine Länge von 20 Kilometern und ist damit länger als das oberirdische Straßennetz. Für die Kellerführung empfiehlt sich entsprechende Kleidung (10-12°C), zum Aufwärmen gibt’s eine Weinprobe vom Retzer Land.
Hauptplatz 30, A-2070 Retz
Tel +43 (2942) 2700
www.erlebniskeller.at
Führungen Mai-Oktober täglich 10.30, 14 und 16 Uhr, November und Dezember täglich 14 Uhr.
Hoteltipp:
Therme Laa – Hotel & Spa
Thermenplatz 1, A-2136 Laa a. d. Thaya
Tel +43 (2522) 84 700-0
www.therme-laa.at
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Hier wurde und wird immer noch Wein gepresst, verkostet, gelagert und verkauft. Funktionell und behutsam in die Landschaft gefügt, wurden die langen Reihen der Presshäuser im Einklang mit der Natur gebaut. Die Kellergassen folgen Hohlwegen, schmiegen sich an Terrassenkanten, umringen Kellerberge oder stehen in einer Mulde beieinander. Dass diese charakteristischen Kellergassen fast ausschließlich in Niederösterreich zu finden sind, hat einen geologischen Grund: in die verbreiteten Löss- und Sandböden konnten Keller vergleichsweise einfach gegraben werden. Rund um die Weinkeller entstand schon früh nicht nur eine ausgeprägte Wein-, sondern auch eine ausgeprägte Genusskultur. Die Kellergassenfeste locken jedes Jahr von den erstenMaitagen bis zum stimmungsvollen Weinherbst die Weingenießerinnen zu geselligem Beisammensein und edlen Weinverkostungen. Aktuelle Termine von Kellergassenfesten unter www.weinstrassen.at.
Abbildung: Barbara Krobath
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